Rudolf-Freudenberg-Preis 2013

Die Integration von Menschen mit Behinderung in den ersten Arbeitsmarkt unter dem Stichwort Inklusion ist ein großes gesellschaftliches Ziel. Wie dies in mittelständischen Unternehmen gelingen kann zeigen die ecoverde-Betriebe in NRW, die über 50% Mitarbeiter mit Schwerstbehinderung beschäftigen. Gleichzeitig sind alle Betriebe in ihrem Marktsegment Grün- und Freiflächenpflege wirtschaftlich erfolgreich. Dies liegt zum einen am besonderen Engagement aller Beteiligten zum anderen am schlüssigen Konzept, welches jetzt mit dem Rudolf-Freudenberg-Preis der Bundesarbeitsgemeinschaft Integrationsfirmen e.V. ausgezeichnet worden ist.

Der erstmals 2005 ausgelobte Preis der Freudenberg Stiftung aus Weinheim prämiert wegweisende Geschäftsideen und Kooperationsformen im Bereich der Integrationsfirmen und wird seit 2010 jährlich durch eine fachkompetente Jury vergeben.

Der Preis erinnert an den Sozialpsychiater Dr. Rudolf Freudenberg, der in der Zeit des Nationalsozialismus nach England emigrieren musste und dort den Grundstein für eine arbeitsorientierte Reform der Psychiatrie legte. Ziel des Preises ist es, soziale Unternehmen zu ermuntern, sich mit neuen Ideen zur Arbeitsmarktintegration kranker Menschen einzubringen und ihre beispielhaften Modelle anderen sozialen Unternehmen vorzustellen.

Unser Video

Auch die Bundesregierung findet die Idee der ecoverde sehr interessant. Und hat unter dem Motto "Ein tolles Team" ein Video über uns produziert. Hier können Sie es sich anschauen.